Ausstellung in Berlin vom 17.06.–09.09.2022

Ausstellung in Berlin vom 17.06.–09.09.2022

„Affecting Memory“

Cécile Belmont | Nezaket Ekici | Wolfram Kastner | Margarete Rabow | Ute Reeh | Maya Saravia | Santiago Sierra | Roberto Uribe

Vernissage am Donnerstag, 16.06.2022, 18 Uhr
Deutscher Künstlerbund, Markgrafenstr. 67, Berlin-Kreuzberg

Begrüßung:
Cornelia Rößler, Vorstand Deutscher Künstlerbund

Einführung:
Oscar Ardila und Stefan Krüskemper, Ausstellungskuratoren

Ausstellungsdauer:
17.06.–09.09.2022
Sommerschließzeit: 02.–12.08.202

Öffnungszeiten:
Dienstag – Freitag, 14 – 18 Uhr (und nach Vereinbarung)

Über die Ausstellung:
»Affecting Memory« gewährt einen Blick auf ausgewählte internationale Positionen der performativen Aktionskunst, die sich mit ihren multiplen Perspektiven radikal von traditionellen Mahn- und Denkmalsvorstellungen lösen.

Gezeigt wird eine performative Gedenkkultur als Bewegung, die sich eigenständig in Form von partizipativen Prozessen, temporären Interventionen und politischen Performances entwickelt hat. Die Frage, wie Kunst gesellschaftlich fruchtbar werden, Heilungsprozesse anstoßen und politisch Einfluss nehmen kann, steht dabei im Fokus der Auseinandersetzung zwischen einer alternativen antifaschistischen Nachkriegsgedenkkultur und der gegenwärtig postkolonial geprägten globalen Gedenkkultur. So werden zu dieser derzeit weitgehend von Trauerarbeit bestimmten Erinnerungskultur Alternativen angeboten, in denen Ironie, Humor und Subversion eine konstruktive und entpolarisierende Rolle spielen, um emotional aufgeladene Problemfelder von Erinnerungen neu zu erschliessen und anders zu denken.

Die acht an der Ausstellung beteiligten Künstler*innen bringen unsere gewohnte Art der Erinnerung »in Bewegung«, wenn sie einerseits auf andere Arten von Emotionen rund um die Konflikte der Vergangenheit abzielen und andererseits typische Repräsentationen von Erinnerung »verändern«, in dem sie andere Materialitäten, andere Körper sowie andere Arten der Aufzeichnung und Übermittlung von Erinnerung anbieten.

Kuratiert von Oscar Ardila und Stefan Krüskemper

Kuratorenführungen:
Donnerstag, 30.06.2022 | 17 Uhr
Donnerstag, 21.07.2022 | 17 Uhr

Aktionstag:
Donnerstag, 01.09.2022 | 17 – 21 Uhr
Performances mit den Künstler*innen Nezaket Ekici | Wolfram Kastner | Roberto Uribe

Vortrag und Gespräch der Kuratorin und Autorin Paz Guevara, Haus der Kulturen der Welt und Archive in Berlin, mit den Ausstellungskuratoren Oscar Ardila und Stefan Krüskemper (in englischer Sprache)

Treffpunkt:
Deutscher Künstlerbund
Markgrafenstraße 67 |  10969 Berlin-Kreuzberg

Besuch:
Der Besuch der Veranstaltungen ist kostenfrei.
Es gelten die aktuellen Abstands- und Hygieneregeln des Landes Berlin.

Download Flyer: Affecting_Memory_Flyer-Plakat

 

 

 

Gedenkprojekt in Thüringen

Schreiben Sie mit!

Ungefähr 2.500 Jüdinnen und Juden aus zählen zu den Todesopfern der Shoah, derer hier in besonderem Maße gedacht werden soll.

Im Mai und im September 2022 werden in Thüringen vier Aktionen an vier Orten realisiert.

Start ist am 09.5.2022 in Erfurt von 11-13 Uhr auf dem Willy-Brandt-Platz

Die Gedenkaktion wird vom Erinnerungsort Topf & Söhne und dem Landesrabbiner Alexander Nachama begleitet.



Foto: Margarete Rabow, Willy-Brandt-Platz Erfurt

Zweite Aktion am 09.09.2022 in Meiningen von 11-13 Uhr am Marktplatz

Die Gedenkaktion wird von der Stadt Meiningen und der B.M. Strupp-Stiftung begleitet.

Dritte Aktion am 11.09.2022 in Gera von 12-14 Uhr, Johannisplatz

Die Gedenkaktion wird von der Gedenkstätte Amthordurchgang e.V. und dem Jugendhaus Shalom begleitet.

Vierte und Abschlussaktion am 19.09.2022 in Weimar, Stéphane-Hessel-Platz von 10-16 Uhr

Die Gedenkaktion wird von der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora und dem Erinnerungsort Topf & Söhne begleitet.

 

Foto: Dorothee Schlüter, Sammlung Gedenkstätte Buchenwald, Weimar, Stéphane-Hessel-Platz

 

Film „11.908“ und die Dokumentation zum Film von Eva Kneer

Eine Veranstaltung zum Gedenken an das Novemberpogrom von 1938.

Am 09.November 2021 im Mal Seh´n Kino mir anschließendem Gespräch.

Adlerflychtstr.6, Hinterhaus, 60318 Frankfurt (Nordend)

11.908“, 16mm Schwarz/Weiß Negativfilm, digitalisiert, vertont, 10:48 Minuten, 2020

Die Dokumentation zum Film von Eva Kneer, 17:21 Minuten, 2021

Dieser Film entstand aus dem Gedenkprojekt

„Schreiben gegen das Vergessen“

Über 300 Menschen, davon 125 Schülerinnen und Schüler schrieben an fünf Tagen, vom 23.-27.08. 2020, die Namen der 11.908 ermordeten Frankfurter Jüdinnen und Juden auf den Mainkai in Frankfurt am Main, mit weißer Schulkreide. Von jedem Namen wurde mit einer analogen Filmkamera ein Einzelbild gemacht.

Regie: Margarete Rabow









Filmpremiere „11.908“ und der Dokumentation zum Film von Eva Kneer

Vom 23.-27. August 2020 schrieben über 300 Menschen die Namen der ermordeten Frankfurter Jüdinnen und Juden auf den Mainkai.

Nun sehen wir mit großer Freude der Filmpremiere entgegen und möchten Sie hierzu einladen!

Premiere „11.908“ und der Dokumentation zum Film von Eva Kneer

Am Sonntag, den 11. Juli 2021 um 19 Uhr
Im Jüdischen Museum, Berta Pappenheim Platz 1, Frankfurt

Mit anschließendem Gespräch:
Marc Grünbaum, Kulturdezernent der Jüdischen Gemeinde Frankfurt
Dr. Werner Hanak, stellvertretender Direktor des Jüdischen Museums Frankfurt
Dr. Philipp Neumann-Thein, stellvertretender Stiftungsdirektor der Gedenkstätte Buchenwald
Margarete Rabow Künstlerin
Moderation: Dr. Daniela Kalscheuer, Haus am Dom

https://www.juedischesmuseum.de/fileadmin/user_upload/Bilder/Veranstaltungen_2021/programmheft-juni-august-2021.pdf

 

Foto: Gunter Deller, Sankt Pölten 2018

Gedenkprojekt in Emden

Am 14. Juli 2021 plant die Max Windmüller Gesellschaft in Zusammenarbeit mit Margarete Rabow ein Gedenkprojekt in Emden.

1.202 ostfriesische Jüdinnen und Juden zählen zu den Todesopfern der Shoah, derer hier in besonderem Maße gedacht werden soll.

Der Oberbürgermeister der Stadt Emden, Tim Kruithoff, übernimmt die Schirmherrschaft und befürwortet das Gedenkprojekt ausdrücklich.

Der Niedersächsische Landesbeauftragte gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens, Herr Dr. Enste, drückt seinen persönlichen Dank aus für das vorbildliche Engagement.

Wir starten:

Am 14. Juli 2021 um 10 Uhr auf dem Marktplatz in Emden.

 

Foto: Gero Conring, Emden Marktplatz

Projektstart

Schreiben Sie mit!

Zusammen mit der Katholischen Akademie Rabanus Maurus (Haus am Dom) als Veranstalter startet vom 23. Bis 27.  August 2020 mein Gedenkprojekt in Frankfurt am Main am Mainkai.

„Schreiben gegen das Vergessen“

Sonntag, den 23.08.2020 von 10-17 Uhr

Montag, den 24.08. bis Donnerstag, den 27.08. 2020 von 11-16 Uhr

Sonntag, 30.08.2020 um 16 Uhr Abschlussveranstaltung im Haus am Dom

AUSGEBUCHT: Für die Abschlussveranstaltung im Haus am Dom gibt es keine Plätze mehr. Ein Stream wird eingerichtet und der Link wird am Sonntag, den 30.08.2020 hier bekannt gegeben: www.schreiben-gegen-das-vergessen.eu

Ebbes

Wenn ihr misch fracht, was e hessisch Word is, dann sach isch „Ebbes“. Wisst ihr iwerhaubt was „Ebbes“ is? „Ebbes“ is hald „Ebbes“ un aus „Ebbes“ kammer alles mache…
Auch einen kleinen Film dieses Namens über Frankfurt und seine Annehmlichkeiten.

Schreiben gegen das Vergessen in Frankfurt am Main

Wie soll, oder könnte Gedenken aussehen, wenn bald alle Zeitzeugen verstorben sind?
Wie erreicht man so viele Menschen wie möglich und bindet sie in ein Gedenkprojekt ein?
Wie kann man das Ausmaß der nationalsozialistischen Verbrechen sichtbar machen?
Die nachfolgend beschriebene Kunst-Aktion „Schreiben gegen das Vergessen“ wurde bereits im Juni 2018 erfolgreich in Wien realisiert und das daraus entstandene filmische Ergebnis mit dem Titel „66.000“ am 9. November 2018 veröffentlicht. An diesem Tag jährte sich das Pogrom vom November 1938 zum 80sten mal.

Das Gedenkprojekt wird in Frankfurt am Main fortgesetzt.
11.908 Namen erinnern an die ermordeten Frankfurter Jüdinnen und Juden.
Vom 21. – 26.April 2020 sollten in einer Kunst-Aktion mit vielen Teilnehmenden die Namen der 11.908 Frankfurter Todesopfer der Shoah auf den Mainkai geschrieben werden. Leider konnte das Projekt in diesem Zeitraum aus gegebenem Anlass nicht verwirklicht werden.
Geplant ist nun die Realisierung in der letzten Augustwoche 2020.
www.schreiben-gegen-das-vergessen.eu

Foto: Claudia Rohrauer, Wien 2018

Schreiben gegen das Vergessen in Frankfurt am Main

Wie soll, oder könnte Gedenken aussehen, wenn bald alle Zeitzeugen verstorben sind?
Wie erreicht man so viele Menschen wie möglich und bindet sie in ein Gedenkprojekt ein?
Wie kann man das Ausmaß der nationalsozialistischen Verbrechen sichtbar machen?
Die nachfolgend beschriebene Kunst-Aktion „Schreiben gegen das Vergessen“ wurde bereits im Juni 2018 erfolgreich in Wien realisiert und das daraus entstandene filmische Ergebnis mit dem Titel „66.000“ am 9. November 2018 veröffentlicht. An diesem Tag jährte sich das Pogrom vom November 1938 zum 80sten mal.

Das Gedenkprojekt wird in Frankfurt am Main fortgesetzt.
11.908 Namen erinnern an die ermordeten Frankfurter Jüdinnen und Juden.
Vom 21. – 26.April 2020 sollten in einer Kunst-Aktion mit vielen Teilnehmenden die Namen der 11.908 Frankfurter Todesopfer der Shoah auf den Mainkai geschrieben werden. Leider konnte das Projekt in diesem Zeitraum aus gegebenem Anlass nicht verwirklicht werden.
Geplant ist nun die Realisierung in der letzten Augustwoche 2020.
www.schreiben-gegen-das-vergessen.eu

Foto: Claudia Rohrauer, Wien 2018

Deutschlandpremiere „66.000“ in Frankfurt am Main

66.000 Namen erinnern an die ermordeten österreichischen Jüdinnen und Juden. Mehr als achthundert Menschen schrieben die Namen der Ermordeten mit weißer Schulkreide auf den Asphalt der Prater Hauptallee in Wien, beziehungsweise nach anhaltendem Regen auf Papier.

Von allen Namen wurden mit einer analogen 16mm Kamera Einzelbilder gemacht. Sie ergeben einen Film von etwa 50 Minuten Länge bei 24 Bildern/Namen pro Sekunde mit Experimentalfilm-Charakter. Die Dokumentation von Eva Kneer erklärt das Projekt „Schreiben gegen das Vergessen“ und den Film „66.000“.

„Szenisches Erinnern der Shoah“

Unter diesem Titel, spricht Dr. Kurt Grünberg vom Sigmund-Freud-Institut über die transgenerationale Tradierung extremen Traumas und mit der Künstlerin, den am Projekt beteiligten Kameraleuten und dem Produktionsleiter Felix Stent darüber wie viel an szenischem Erinnern in dem Projekt „Schreiben gegen das Vergessen“ und dem Film „66.000“ stecken.

Deutschlandpremiere „66.000“, ein Film von Margarte Rabow

Die Dokumentation zum Film von Eva Kneer

Gespräch „Szenisches Erinnern der Shoah“ mit Dr. Kurt Grünberg

Mittwoch, 06.03.2019 um 19:30 Uhr

Malseh´n Kino, Adlerflychtstraße 6, 60318 Frankfurt

Reservierung wird empfohlen unter: Tel. 069 5970845